Nachtleben

Big 7

Freitag, 2.Juli 2010

Es kam vor kurzem zu der Situation das ich jemanden von meinem Blog erzählt habe, während ich so erzähle und die anwesende Gesellschaft damit bespassen kann, fiel mir folgende Story ein und ich habe mir nur gedacht “die muss ich unbedingt noch nachtragen”.

Leider kann ich mich nicht mehr genau erinnern wann das war, es muss kurz vor meinem 18. Geburtstag gewesen sein.
Ich war definitv noch 17 aber es war nicht mehr lange bis zu meinem Geburtstag. Ich war auf Schulung in Nürnberg und wir wollten abends mit ein paar Leuten weggehen. Das Problem dabei war, ich war klein, sah wesentlich jünger aus (also genau wie heute ;-) ) und wäre niemals in eine Disco reingekommen.
Die Mädels verstanden mein Problem und überlegten sich wie man mich in den besagten Club das “Big 7″ reinschleusen konnte.

Am Abend wurde ich also einmal komplett umgestylt, ich bekam Klamotten wurde aufgebrezelt und nebenbei in den geschmiedeten Plan eingeführt.
Wer hätte damit rechnen können, was sich die beiden tatsächlich überlegt haben, aber ich möchte noch nicht vorgreifen.

Gegen 22:30 Uhr fuhren wir also zu 4 Leuten im Nissan Micra in Richtung Big 7…am Anfang der Strasse startete dann der Plan und mir war ehrlich gesagt richtig schlecht (das weiß ich nämlich noch ganz gut). Die Fahrerin und ich tauschten die Plätzen und ich sollte bis vor den Eingang mit dem Auto fahren. Gesagt getan…meinen Führerschein hatte ich bis dahin ja eigentlich so gut wie, nur die Prüfung durfte ich mit 17 ja noch nicht machen. (Hätte ich gewusst was ich da aufs Spiel setze…)
Ich bin also total aufgestylt in viel zu hohen Schuhen ein wildfremdes Auto vor diese Disco gefahren…ausgestiegen und zum Eingang gegangen.
Es war noch recht kalt und der natürlich kam die Frage…

Türsteher: Dein Ausweis bitte.
Ich (sollte mich unbedingt an den vorher geplanten Wortlaut halten): Der liegt im Auto, ich bin doch gerade vorgefahren, haben Sie das nicht gesehen?
Türsteher schaut seinen Kollegen an, dieser nickt und sagt: Ja, stimmt die ist grad hier mit dem Auto vorgefahren, kannste rein lassen.
Der andere Türsteher war irgendwie skeptisch und sagte noch: Na und wieso parkst du nicht vorne wie alle anderen auch?
Ich war völlig verstört und total aufgeregt und sah den Plan schon scheitern: Ich habe keine Jacke dabei, deswegen wollte ich schonmal direkt rein gehen, vom Parkplatz zu laufen ist zu kalt.
Türsteher nickte und ließ mich durchgehen! ;-)

Das ich damit durchgekommen bin, ist bis heute einfach nur total cool.
Wenn ich da heute noch dran denke muss ich wirklich grinsen über diese lustige Aktion!!

P.S. Ich bin mir bewusst das auch meine Mama meinen Blog liest, die diese Story (glaube ich) noch nicht kennt….:-)

“Die Pilsbar Millionär” oder “Ines wird alt!”

Mittwoch, 31.März 2010

Die berühmte Pilsbar Millionär in Nürnberg…unter Kennern auch “die Kölsch-Kneipe” genannt.
Kurz zu der Bar Millionär, sie ist nicht sonderlich groß, aber sie verkauft Kölsch, was für die Exil-Kölner in Nürnberg wohl ausschlagebend ist. :-)

Mittwochabend wollten wir in die Kölsch-Kneipe (natürlich hatten wir völlig vergessen das ja Champions League läuft).
Der Andi war schon da, als Ines und ich die mit Fußballfans überfüllte Kneipe betraten!

Der Besitzer der Kneipe drängelte sich zu uns durch (wir kennen ihn eigentlich da wir öfters mal in dort sind), er schaute uns an und sagte dann zu Ines: “Sind Sie die Erziehungsberechtigte?”

Ines: “Bin ich bitte was?”
Kölsch-Kneipen-Besitzer: “Sind Sie die Mutter?”
Dabei zeigte er auf mich.

Ines
: “Ähm, NEIN!”
Kölsch-Kneipen-Besitzer: “Nicht? Also ohne Erziehungsberechtigten kann ich dich hier nicht rein lassen!”
Ich dachte: Opjepass Jung, so nich, ich bin doch öfters hier, DU KENNST MICH, Freundchen!

Ich
sagte aber: “Soll das ein Witz sein, ich bin doch öfters hier und ich glaube mit 23 darf ich mich hier auch ohne Erziehungsberechtigten aufhalten!”

Kölsch-Kneipen-Besitzer
: “Ach quatsch, du bist noch keine 23. Ich muss deinen Ausweis sehen!”

Ich: “Ja klar gerne, kein Problem”
Der Kölsch-Kneipen-Besitzer begutachtet völlig perplex meinen Ausweis…und sagt: “Oh man, das ist ja echt wahnsinn, du bist ja 23.”
Ich dachte, ja das habe ich ja auch gesagt, ich bin ein ehrlicher Mensch ;-). Ehrlich gesagt war seine Reaktion wirklich einmalig, er hat sich definitiv um sehr sehr viele Jahre verschätzt wie es schien und das wurde ihm schmerzlich bewusst in diesem Moment.

Er hielt meinen Ausweis noch einige Minuten fest bevor ich ihn wieder bekam, dann hatte er sich gefasst und sagte zu Ines, mit einem sehr schlechten Gewissen: “Ah ok, cool, du bist dann also die Schwester…die jüngere, richtig?!;-)

Damit hatte er sich auch gerade mal so noch gerettet.

Immerhin gab es eine Runde aufs Haus als Entschuldigung und er meinte beim bezahlen auch noch, ich stände beim nächsten mal auch in seiner Schuld.
Das ist doch ein Deal.;-)

Luise Nürnberg

Montag, 1.März 2010

Samstag in der Luise…die CD Vorstellung von Me&Reas.

Ich stehe mit Paggo im Eingangsbereich und wir warten.
Sein Kumpel Stefan stößt zu uns und es kommt zu folgendem Dialog:

Paggo: “Hey Stefan, na alles klar? Das ist Steffi.”
Er dreht sich zu mir gibt mir die Hand.
Stefan: “Hey Steffi, ich bin Stefan.
Ich: “Hallo.”

Stefan sagt zu Paggo (leider nicht so leise wie er dachte): “Sag mal ist das deine kleine Cousine oder deine Schwester oder wie?
Paggo ist etwas irritiert.
Stefan: “Ey Paggo, mal im Ernst wie alt ist die denn? Die is aber scho a weng zu jung für dich!!
Paggo lacht…
Stefan: “Steffi, sag mal wie alt bist du denn?
Ich verdrehe die Augen.
Ich: “Ich bin eine Woche jünger als Paggo, ich werde nächstes Wochenende 23…”
Stefan ist total schockiert und wird rot: “OHHH SH****. Das ist jetzt nicht dein Ernst, krass du siehst ja aus wie 12. Man, du hast dich ja sau gut gehalten…”

So jetzt wirds lustig er sagte nämlich dann noch folgendes.
Stefan: “…aber weißt du was sicher total witzig ist, wenn du erst mal so 35 oder so bist und dann alle denke du wärst erst 18…hahaha, das wär ja lustig.

Ja genau, danke Stefan, das wird sicher total witzig!!
Er hat sich nicht mehr darüber eingekriegt…ich glaube er lacht da heut noch drüber.

Den ganzen Abend hat er das lachen angefangen wenn er mich gesehen hat, es war ihm aber schon ein wenig peinlich.

Alles in allem ein lustiger Abend am Samstag…auch für Stefan.:-)

Gelbes Haus

Sonntag, 21.Februar 2010

Angeblich ist das Gelbe Haus in Nürnberg bekannt für seine guten Cocktails…aber man soll ja nicht alles glauben was so erzählt wird, also wurde es Zeit sich davon zu überzeugen.

Wir suchten uns also einen schönen außergewöhnlichen Cocktail aus. Als wir ankamen war in diesem Laden rein gar nichts los, das war schon ein wenig komisch, denn er sollte ja angeblich so toll sein.

Die Bedienung die aus dem Theker selbst bestand kam dann auch und wir konnten bestellen, natürlich fragte er mich nach dem Ausweis und setzte dabei ein sehr selbstbewusstes lächeln auf, man sah ihm an was er dachte: Ha da habe ich mal jemand minderjähriges erwischt.

Er fragte also: Also für Cocktails müsste ich dann mal deinen Ausweis sehen.
Carsten sagte grinsend: Meinen auch?!
Der Theker grinste hähmisch: Nein, deinen nicht.
Tja Carsten…dumm gelaufen ;-)
Ich sage also während ich meinen Ausweis rauskrame: Aber ich bin doch in Begleitung eines Erwachsenen…
Der Theker grinste und sagte: Ich dürfte ihn dir nicht mal verkaufen wenn du deine Erziehungsberechtigten dabei hättest…
Hä?!

Ich dachte mir: Na gut, das wird hier auch nicht passieren, das ich mit meinen Erziehungsberechtigten vorbei komme.
Er schaute also auf meinen Ausweis, wobei ich an dieser Stelle mal bemerken muss das ich ein sehr unvorteilhaftes Foto auf meinem neuen Ausweis habe. Es macht mich ungelogen 10 Jahre jünger…das muss ja wohl auch erst mal ein Fotograf schaffen. :-)

Klar bekam ich den Cocktail dann und ich kann an dieser Stelle den Pink Mojito sehr empfehlen!

Geburtstag @ Rofa

Freitag, 30.Oktober 2009

Mal wieder ein Geburtstag, diesmal zur Abwechslung in der Rofa.
Also begonnen hat der Abend mit der Kölsch Kneipe danach gings dann in die Rofa, soweit so gut.

In der Rofa angekommen hat man halt so seine Kontakte, dank des Geburtstagskindes, also konnten wir einfach mal so alle rein, durch den Nebeneingang, womit ich die Ausweiskontrolle natürlich geschickt entkam! ;-)

Wer die Rockfabrik kennt, weiß das die Securitys ständig rumrennen und wichtig aussehen.
Wir hatten also unseren Spass und es war wirklich gut (und das sage ich, obwohl die Rofa nich ganz mein Fall ist). Die “wichtigen” Securitys kamen dann also immer mal wieder so vorbei und einmal blieben sie bei unserem Geburtstagskind stehen, ich stand direkt daneben.

Es war eine Frau und ein Typ, sie unterhielten sich dann mit dem Geburtstagskind und schauten immer mal beide zu mir rüber. Eigentlich ging ich davon aus, das ich den Abend gut überstehen würde, dadurch das wir ja schon so problemlos reinkamen, wer denkt denn das die in dem Laden auch noch kontrollieren…tss.

Jedenfalls schaute der Typ mich dann skeptisch und prüfend an und haut zum Geburtstagskind folgendes raus: “Ey, Marci, sag mal geht DAS denn in Ordnung?” und nickt dabei zu mir rüber…ich schaue den Türsteher mit meinem bekannten verständnislosesten Blick an.
Marci antwortete: “Ja ja klar, die ist alt genug”.
Ines die alles mitbekam lachte sich kaputt und aufgrund eines gewissen Alkoholpegels konnte ich mit darüber lachen, was die beiden Securitys aber gar nicht so lustig fanden. Als ich dann auch noch mit Ines abklatschte aufgrund des Spruches der Securitiys wars dann vorbei.
Die Frau schaute mich ganz ganz böse an und sagte zu mir “Na, dann zeig mal dein Band” ich schaute zu Marci, denn ich hatte ja gar keins.
Sie grinste mich schon Siegessicher an…aber Marci mischte sich dann ein und versprach das das wirklich in Ordnung geht.

Aber…der Abend war ja noch nicht vorbei. Es wurde später, die Erinnerungen schwinden, aber das habe ich nicht vergessen…;-)
Ich saß mit Ines und Andi an der Theke und Ines hatte als einzige immernoch (oder schon wieder) ein Bier in der Hand, der Andi sagte dann zu mir: “Also Ihr Kölner könnt ja ganz schön gut trinken, ihr vertragt schon was, das find ich gut.” Ich schaute ihn an, er registrierte meine Situation und schob noch nach “naja Steffi, außer dir, aber ja nur weil du klein bist, bei dir kann sich das ja auf viel weniger Fläche verteilen. Du zählst nicht“….ich kam mir vor wie die kleine Quotenkölnerin, die nichts verträgt…na toll!

* Alle Angaben an diesen Abend wurden nach bestem restlichen Wissen und Gewissen gemacht. ;-)

Taxifahrer die II.

Montag, 22.Juni 2009

Wer ein regelmäßiger Leser meines Blogs ist, erinnert sich noch an die Geschichte mit dem Taxifahrer “Nader”. Nader hat gedacht Cindy wäre meine Mutter und wir würden zusammen weggehen. Nur soviel kurz zum Rückblick. Hier gehts zu Teil 1

Cindy, Mathias und ich brauchten ein Taxi…und damit begann eigentlich alles.

Wir saßen bei Cindy in der Küche und überlegten wie wir an eine Taxinummer kommen könnten…da fiel uns ein das wir damals von Nader ja die Karte bekommen haben.;-)
Gut, also haben wir Nader angerufen.

Nader kam, sah und kassierte…nein, natürlich nicht, das wäre ja zu langweilig gewesen.

Nader kam, packte uns ein und fuhr erst mal los.
Als wir an einer Ampel standen schauter er mich an und sagte: “Irgendwoher kenn ich dich” und ich meinte nur, “das ist schon recht lange her das wir bei Ihnen mitgefahren sind.”
Er meinte daraufhin: “Ja, doch, ich weiß es noch, du warst mit deiner Mutter hier…!” dann schaute er zu Cindy rüber und meinte “Ja ja, genau, mit ihr warst du hier, stimmt, jetzt erinner ich mich”.
Er überlegte kurz und sagte dann: “Wie könnt ich euch vergessen, ich fand das so toll, das ihr zusammen weggehen könnt, dabei denkt man wirklich auf den ersten Blick, das ihr nur Freundinnen seid, aber auf den zweiten Blick…sieht man es schon. Ich habe vielen Kunden von euch erzählt, weil ich das so unglaublich fand!”

(An dem Punkt dachte ich mir ich hätte ihm eine meiner Karten mit der Blogadresse geben sollen oder besser noch ich hätte die Karten einfach in seinem Taxi auslegen sollen, er hätte da sicher nichts dagegen…)

Wir kamen am Unrat an, er bedankte sich tausend millionen mal bei uns das wir ihn angerufen haben, drückte jedem nochmal 3 von seinen visitenkarten in die Hand, ich lehnte dankend ab und sagte “Ne, meine Mum hat ja eine!” er nickte, freute sich und wir stiegen aus und freuten uns auch. ;-)

Es war defnitiv nicht die letzte Fahrt mit Nader!

Der Taxifahrer

Sonntag, 29.März 2009

Ich war mit Cindy unterwegs, wir waren gut angeheitert und nachdem die Indabahn ein totaler Reinfall war, wollten wir weiter ziehen.

Wir suchten uns ein Taxi sagten wo wir hin wollten und fuhren los…

Der Taxifahrer musterte uns durch den Rückspiegel und sagte dann “Ihr seid aber noch jung…wo gehen denn so junge hübsche Mädchen feiern?”
Cindy und ich schauten uns an und dachten wohl in dem Moment das gleiche…nämlich “er hat es halt provoziert, mit seiner netten und freundlichen Art”

Sie sagte “Wieso? Was glauben Sie denn wie alt wir sind?”
Er schaute mich an und sagte “Du bist vielleicht 16″ und dann schaute er Cindy an und sagte “und du vielleicht…22″
Cindy antwortete “Nicht ganz, sie ist meine Tochter!”
Man sah wie der Taxifahrer erschrak und zu Cindy sagte “Aber wie alt sind SIE denn?”
Ich fand er wurde ein bischen blass und dachte nur, wie schnell er Cindy auf einmal Siezt…:-)
Ich fand das lustig und sagte,”Na ich bin 17 und meine Mum ist 32″
Er war merklich überrascht aber sagte völlig ernst “aber dann waren Sie ja erst 15″ und schaute dabei Cindy an, sie nickte.
Ich sagte nur “Das ist wirklich praktisch weil ich ja unter 18 in die Clubs noch nicht reinkomme, aber wenn meine Mum dabei ist, ist es kein Problem!” Ich glaube das war der Punkt, der Ihn dann überzeugt hat, das es wirklich stimmt.
Er nickte verständnisvoll.

Als wir ankamen und wir gezahlt hatten sagte er noch “Das finde ich wirklich toll, also das Sie so zusammen weggehen können als Mutter und Tochter und ich finde Sie wirklich nett, ich geb Ihnen mal meine private Karte, für den Rückweg, da können Sie mich direkt anrufen”
Er überreichte Cindy seine “private Karte” ;-)

Er wünschte uns viel Spass und betonte nochmals wie toll er das finde und wie gut sich Cindy für 32 gehalten habe.

Er fuhr los, wir gingen um die Ecke und schmissen uns erst einmal weg vor lachen. Wir hätten irgendwie damit nicht gerechnet, das wir mit der Story durchkommen.
Also ein bischen fühl ich mich jetzt im Nachhinein schlecht das wir die gutgläubigkeit des netten Taxifahrers ausgenutzt haben, aber ich schieb es auf den Alkohol.:-)

…und hier gehts zu TEIL II

Unrat

Samstag, 21.März 2009

Gestern Abend war ich mit einer Freundin im Unrat.
Sehr genialer Club, wer mich kennt wird den Vergleich den ich jetzt schreiben werde zu schätzen wissen, das Unrat steht bei mir jetzt in harter Konkurrenz zum Stars&Stairs!:-)

Es war also mal richtig lustig. Nennen wir es alles in allem einen sehr erfolgreichen Abend. ;-)
Ihr werdet das kennen, die interessantesten und lustigsten Storys beim weggehen werden auf den Frauentoiletten erzählt!
So auch gestern Abend, wir gingen also auf Toilette und unterhielten uns mit 2 anderen Mädels (weil man ja sowieso immer in der langen Schlange ansteht auf der Frauentoilette, hat man natürlich auch die Zeit sich ein wenig zu unterhalten).

Ein Mädel kam, quetschte sich an der Schlange vorbei und wollte gerade rausgehen, hat wohl von der Unterhaltung etwas mitbekommen und blieb dann vor mir stehen und sagte “Kleine, geh du doch erst mal arbeiten, dann weißt du weggehen zu schätzen”, ich war ein wenig verwundert, denn der Kommentar passte nicht in die Unterhaltung die ich gerade geführt hatte. Jedenfalls schaute ich sie provozierend an und sagte lächelnd “Du, ich arbeite bereits seit 6 Jahren…” ;-). Sie wirkte irgendwie überrascht darüber das ich etwas gekontert habe, war völlig verwirrt und verließ die Toilette.:-)

Ich war ehrlich gesagt froh auf so einen dummen Spruch mal was geantwortet zu haben, denn meistens fällt mir auf die schnelle ja doch nichts passendes ein! :-)

Best in Bergheim

Dienstag, 23.Dezember 2008

Das gute alte Best.

Endlich mal wieder zu Hause und dann schön auf ein KÖLSCH ins Best. Toll! Ich war also mit meinem Bruder Alex auf dem Weg ins Best, ich muss dazu sagen, wenn ich mit meinem Bruder unterwegs bin, dann bin ich zur Abwechslung mal pünktlich. Denn mein Bruder KANN einfach nicht unpünktlich sein…komisch. Irgendwas ist da damals schief gelaufen mit der Pünktlichkeit.

Gut, also zurück zum Best, das Best ist eine nette Kneipe mit toller kölscher Musik und einem angemessenen Altersdurchschnitt. Wir kommen also dort an, wir waren beide ja schon über ein halbes Jahr nicht mehr dort und wussten daher nicht mit welchen neuen Veränderungen wir zu rechnen hatten. Überraschenderweise…fast keine! Die einzige Veränderung war ein Schild an der Tür “Einlass ab 18 Jahre”. Klingt vernünftig dachten wir uns!

Wir also rein in den noch recht leeren Schuppen und warteten auf den Rest der Meute… Es dauerte nicht lange bis die Besitzerin auf uns zu kam und mich ein wenig musterte, was mir für eine Frage gestellt wurde, dürfte klar sein.

Kellnerin: Dürfte ich bitte deinen Ausweis sehen, es ist hier Einlass erst ab 18!

Ich dachte: Danke für den Hinweis, aber lesen kann ich SCHON!

Ich antwortete also (wie immer): Ja natürlich.(und kramte daraufhin nach meinem Ausweis)

Alex war schon äußerst belustigt, da ich ihm auf der Fahrt zum Best gerade erst von diesem Blog hier erzählt hatte…

Alex zur Kellnerin: Dann wollen Sie sicher auch meinen Ausweis sehen?!

Kellnerin: Naja, also wenn deine Freundin hier jetzt 18 sein sollte, dann glaube ich nicht das sie einen jüngeren Freund hat.

Alex antwortet: Öhm…Ich bin der Bruder!

Kellnerin: Achso echt? Naja obwohl jetzt wo du es sagst ihr seht euch schon recht ähnlich.

Kellnerin prüft also meinen Ausweis: Oh, moment 1987…das ist ja …21. (Na wenigstens rechnen konnte sie noch) Das hätte ich aber jetzt nicht gedacht, nicht schlecht, aber hör mal in ein paar Jahren wirst du dich darüber freuen, ganz bestimmt.

Ich hatte irgendwie das Gefühl diese Frau dachte sie hätte mir mit diesem Satz die Augen geöffnet oder ein Geheimnis verraten auf welches ich ohne ihre Hilfe nicht gekommen wäre, etwas was mir ohne diese Kellnerin NIEMALS bewusst geworden wäre. Hiermit geht ein Dankeschön an die Kellnerin des Best, die mir nach 21 Jahren und mindestens 10 Jahren Verfolgung des Satzes “irgendwann freust du dich darüber” die Augen geöffnet hat! Ich denke sie geht bis heute davon aus eine gute Tat an dem Abend damit vollbracht zu haben, schön das ich Menschen noch so einfach glücklich machen kann.

Enchiladas

Freitag, 12.Dezember 2008

Tja vor noch gar nicht allzu langer Zeit entstand die Geschichte von „Steffi und dem Green Lemon alkohlfrei“.

Der nette Abend begann in der Uni, ich glaube wir hatten Organisations- und Führungslehre. Jedenfalls haben Ines und ich ziemlich schnell das Interesse an diesem Freitagabend verloren. Wir haben den weiteren Verlauf des Abends geplant und beschlossen nach der Uni auf den Christkindlsmarkt zu gehen um die eine oder auch andere Feuerzangenbowle zu zwitschern, um Organisations- und Führungslehre schnell zu vergessen. So geschah es auch… wir trafen dann bei der Feuerzangenbowle Tommy und Felix, die uns noch mit ins Enchiladas nahmen. Im Enchiladas wurde daraus dann eine Gruppe von 7 Leuten. Wir sind also in einer sehr spassigen Runde gelandet. Als wir dann endlich auch mal einen Tisch bekamen und alle ihre hochprozentigen Cocktails (!!) bestellen konnten, war ich dann dran mit bestellen. Ich wollte lediglich ein „Becks Green Lemon“, ich denke wir alle kennen dieses vorverurteile „Frauenbier“ ;-).

Die Kellnerin schaute mich nett an und bat mich nach dem Ausweis…unter lautem Gelächter des ganzen Tisches kramte ich nach meinem Ausweis. Immerhin habe ich nur ein Becks Green Lemon bestellt. Die Kellnerin merkte wohl das sie ein wenig falsch lag, jedenfalls deutete Sie das Gelächter als Fettnäpfchen und versuchte sich gekonnt aus dieser Misere zu retten indem Sie sagte „naja, aber 18 bist ja nun noch nicht“ gut, also damit wars dann auch vorbei, das Gelächter wurde lauter doch endgültig ausschlaggebend für eine absolute Hochstimmung am Tisch sorgte der Blick und die deutliche Verwirrung der netten Kellnerin beim Anblick meines Ausweises…

Sie brachte allen die Cocktails und mir schweigend ein Becks Green Lemon!

Am nächsten Tag stellte ich mit Entsetzen fest, das es ja auch „Becks Green Lemon alkoholfrei“ gibt, ich bin bis heute der festen Überzeugung, die Kellnerin hat mir damals ein alkoholfreies Becks gebracht…aus Rache für das Fettnäpfchen, für das ICH ja nun wirklich nichts konnte.


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